Meine Seminare und Synästhesie

Unter Synästhesie versteht man die gleichzeitige Wahrnehmung in verschiedenen Rezeptionsmechanismen.
Synästhesie wird als normale menschliche Wahrnehmungsfähigkeit angesehen, welche durch Übungen gefördert werden kann.

»Aus der Lehre der Doppelempfindungen (Synopsie) ist bekannt, dass u.a. manche Menschen Farben empfinden, wenn sie Töne hören. Die Nebeneinanderstellung von Farben und Tönen hier in diesen Ausführungen steht in keiner Beziehung zur Synopsie, zu den rein subjektiven, d.h. nicht natürlichen Doppelempfindungen. Es sind vielmehr Farbkräfte und Bewegungskräfte, die Seh- und Hörweisen hervorrufen, welche verwandten Charakter zeigen.«
Zitat Grunow, 1936

Als Grundlage für die künstlerische und praktische Arbeit in den Werkstätten des Bauhauses wurde in der Weimarer Zeit eine Harmonisierungslehre angeboten, welche sich besonders der Sensibilisierung der Sinne durch Klang und Farbe widmete. Dieser Unterricht wurde als synästhetische Lehre bezeichnet, da es sich um imaginatives Training handelt.

Neben der Verbindung von Farbe und Musik werden auch Bewegungen eingebracht.
In der Anthroposophie nach Rudolf Steiner spielt die Bewegungskunst „Eurythmie“ eine wichtige Rolle. Diese Eurythmie lässt sich mit synästhetischen Wahrnehmungsweisen vergleichen, da es darum geht, sinnlich – analog und sensibel zu erleben. Das einfühlende Erleben von Sprachlauten mit Farben und dazugehörigen Bewegungsformen wird geübt.
Steiner verband auch den Jahreskreis mit Farbverläufen.

Der russische Künstler W. Kandinsky veröffentlichte 1912 sein Buch „Über das Geistige in der Kunst“, in welchem er u.a. die einzelnen Farben mit verschiedenen Musikinstrumenten vergleicht. So passt für ihn die gelbe Farbe zum spitzen Ton der Trompete. „Bei Erhöhung klingt Gelb wie eine immer lauter geblasene Trompete (scharf) oder wie ein in die Höhe gebrachter Fanfarenton.“

Mit den Grundsätzen der Synästhesie verbinde ich einige meine Seminare.
„Malen mit Engel Ki“ verbindet Malen mit einer Engel – Meditation.
Auch meine „Shaman“ – Seminare kombinieren immer aktiv erlebtes mit kreativer Schaffenskraft.

Ich plane weitere Seminare auf Grundlagen der Synästhesie, wie zum Beispiel das Malen mit Musik oder im Freien; – hier in Hachenburg natürlich in unserem wunderschönen Wald 🙂

Spirale

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Farbpsychologie der Kleider

Ist es nicht sehr aufschlussreich, wie Farben unsere Wirkung nach Außen verändern?
Wer schrill und bunt auftritt, wie zum Beispiel Nina Hagen, erweckt sofort Aufmerksamkeit. Während wir gerne über den tristen Jeanslook hinwegsehen, wenn er uns begegnet.

Hast Du den Mut schrill und bunt unter Menschen zu gehen? Ob Mann oder Frau – um sich bunt gestylt unter die Masse zu mischen, benötigt man Selbstbewusstsein. Dabei erwecken gerade helle, grelle Farben nicht nur Aufmerksamkeit, sondern überwiegend positive Resonanz.
Aber auch positives Entgegenkommen muss man verpacken können. 😉

Rot geschminkte Lippen wirken verführerisch und erotisch und erwecken die Aufmerksamkeit der Männer.
Grelle bunte Kleidung oder hell gemusterte Oberteile laden zum Lächeln ein und auch unbekannte Menschen strahlen und sprechen Dich an.

„Kleider machen Leute“!

Was sagen die Farben der Bekleidung über den Träger aus?

Wenn in Deinem Kleiderschrank Blautöne überwiegen, strahlst Du Vertrauen, Sicherheit und Ruhe aus. Du legst Wert auf Ausgeglichenheit Ruhe, Treue und Beständigkeit. Hellblauen Kleidungsstücken verleihen Dir Helligkeit, Zartheit, Jugendlichkeit, Lebendigkeit und Leichtigkeit. Mittelblau oder auch Royalblau weisen auf Extravaganz hin.
Menschen die Blautöne vermeiden, fehlt innere Ruhe.

Menschen die Grün bevorzugen, legen Wert auf Zuverlässigkeit, Bescheidenheit, Mitgefühl und soziale Kompetenz. Um seine zarten Anteile zu unterstützen, sollte man Apfel- oder Pistaziengrüne Kleidungsstücke tragen, diese Farben symbolisieren die Milde einer Person. Die Farbkombination Flaschen – oder Smaragdgrün mit Schwarz symbolisiert Macht und Autorität.

Gelb verspricht Optimusmus, Temperament, Humor und Aufgeschlossenheit. Wer Sonnengelb trägt wirkt leicht und fein. Ein giftiges Gelb fällt besonders auf und wirkt aufdringlich. Wer gerne Sonnen – oder Maisgelb trägt, präsentiert eine glückliche Seele und ein heiteres Wesen.

Rote Kleidung symbolisiert Kraft und Dominanz. Selbstbewußtsein, Kreativität und Durchsetzungskraft sind Attribute die man Menschen nachsagt, die gerne rote Klamotten anziehen. Rote Fingernägel und Lippen werden als die „Waffen einer Frau“ bezeichnet. Rot kann auch ordinär und geschmacklos wirken.
Männer die keine Rottöne mögen, haben manchmal eine unerfüllte Sexualität oder stehen unter erotischen Leistungsdruck.

Orange kann Lebensfreude und Jugendlichkeit ausdrücken, aber auch aufdringlich und extrovertiert wirken.Ein gedecktes Orange symbolisiert Wärme.
Menschen die Orange vermeiden haben Probleme ihre Kreativität zu entfalten.

Wer hauptsächlich Violett trägt, wirkt sehr ernsthaft und hinterfragt alles. Violett strahlt Egoismus aus.

Braune Kleidung weist auf ökologisches Bewusstsein hin. Der Träger brauner Bekleidung wirkt natürlich, bodenständig und bescheiden. Dunkles Braun strahlt etwas geheimnisvolles und tiefgründiges aus, wirkt aber trotzdem nett und freundlich. Elegante braune Kleidung erweckt einen gediegenen, soliden Eindruck.

Der Hang, sich weiß zu kleiden, zeugt von Ehrgeiz und oft von Berechnung. Wer überwiegend weiße Kleidung trägt, lebt in einer Scheinwelt, trennt sich vom Weltlichen. 

Die Farbe Grau bevorzugen Menschen die eher vorsichtig und zurückhaltend sind, bzw. lieber im Hintergrund agieren.

Individualisten, Egozentriker und Täuscher bevorzugen schwarze Bekleidung.
Andauernder Hang schwarz zu tragen zeugt von Dominanzstreben, Ehrgeiz und Intellekt. Schwarz steht aber auch für Individualität, wirkt geheimnisvoll und mystisch und erweckt gerne den Anschein der Unnahbarkeit.

Meistens wählen wir unsere Kleidung nach der Situation aus: mit einer Jogginghose erscheint man eher selten auf einer Abendveranstaltung. Auch die Jahreszeiten wirken sich auf die Kleiderwahl aus: im Sommer überwiegen helle Pastelltöne, im Winter eher dunklere Töne.

Dabei wäre es sinnvoller, gerade jetzt im Winter möglichst häufig Orange und Gelb zu tragen 😉

 

Engel Ki und Kreativität

Viele Menschen wissen nicht, was „Engel Ki“ bedeutet.
Deshalb beschreibe ich diese Technik, mit der wir uns mit unseren „Geisthelfern“ direkter verbinden, heute einmal etwas genauer.

Kaum jemand glaubt nicht an Sphärenwesen wie Engel, Geisthelfer, Orbs oder wie auch immer man sie nennen mag.
Und wer an seinen persönlichen Himmelshelfer glaubt, der geht auch auf ihn zu; – bittet um Unterstützung, dankt wenn etwas gelingt, betet für Hilfsbedürftige usw.
Viele kreative Menschen sprechen davon, eine Idee für ein Kunstwerk „gechannelt“ zu haben, was nichts anderes bedeutet, als im Zuge einer Meditation „innere Bilder“, Ideen oder Anregungen empfangen zu haben. Das sind Formen von Sprachen der Geistwesen.


Engel helfen nicht, wenn wir sie nicht bitten, weil sie unseren freien Willen respektieren!

Eine Form, um Geistwesen konkret anzusprechen ist Engel – Ki, das mit der Zen – Philosophie in Verbindung steht.

Das Energieniveau wird durch die Einweihungen in feinstoffliche Systeme angehoben, die Kommunikation wird einfacher und offensichtlicher, innere Kanäle öffnen sich.

Nicht nur wir suchen diese Annäherung; – auch die Sphärenwesen wünschen sich Zusammenarbeit mit uns; – auch sie brauchen uns Menschen, um sich auszudrücken.

Bei der Zen – Engeleinweihung wird der Schüler über einen Regenbogen eingeweiht, der ihn mit allen Engeln verbindet.

Der Regenbogen enthält das ganze Farbspektrum.

Auch die Erzengel sind jeweils einer bestimmten Farbe zugeordnet und ihre Engelhelfer gleiten über die gleiche Farbschiene.

Oft tendieren die Interessierten während der Einweihung zu einer oder zwei Farben, durch die sie mit den Engeln verbunden sind.

Nach der meditativen Einweihung in Engel – Ki biete ich deshalb das Malen an.

Dies öffnet in den Teilnehmern dauerhaft die Bereitschaft zum channeln, das jeder für sich selber weiter entwickeln kann.

Do it yourself kann Jeder 🙂
fbrainbow

Zentangle® – Meditative Kreativität

Maria Thomas, eine Grafikerin und Kalligrafin, und der ehemalige Zen – Mönch Rick Roberts aus den USA verspürten beim zeichnen meditative Effekte und entwickelten daraus eine Zeichentechnik zur Entspannung und Balance. Angelehnt an die Zen Philosophie nannte sie diese Zentangle®

Ansätze für diese Technik hat wahrscheinlich jeder schon erlebt. Gerade beim telefonieren kritzeln viele unbedacht vor sich hin.
Zentangle vertieft diese Kritzelei, bringt eine ausgewogene Struktur hervor, lässt Bilder wachsen.
Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um die Fokussierung auf fließende Figuren, und dies führt zu innerer Balance und Entspannung.

Beim zeichnen von Zentangles greift man auf ganz einfache Strukturen zurück, die sich innerhalb einer Fläche wiederholen, bis diese ausgefüllt ist.
Striche, Punkte, Wellen, Kreise, Spiralen … die Vielfalt von Zentangle – Mustern ist unendlich.


Beim malen richtet man so immer mehr den Fokus auf die Zeichnung, vergisst die Außenwelt, entspannt und versinkt in der eigenen Stille und weckt die innere Kreativität.

Die Strukturen bilden individuelle, oft sehr komplexe Kunstwerke.

Es sind weder besondere Materialen noch Talent nötig.
Ein Stück Papier, Bleistift, schwarzer Filzstift, ja sogar Kugelschreiber eignen sich für Zentangle.

Heute schon getanglet? 🙂

Mein erster Zentangle Versuch

Mein erster Zentangle Versuch