Glücksquelle Mitmensch

(nach Joachim Bauer, Freiburg Breisgau)

Die Basis aller biologischen Prozesse bildet die Aktivität der Gene.
Gene werden zahlreiche Stimuli reguliert.
Hierzu gehören Ernährung, Bewegung, Umwelt und Beziehungen.
Alle sozialen Erfahrungen werden vom limbischen System in biologische Prozesse übersetzt, so wird Psychologie zu Biologie.

Stress – Fakttoren aktivieren u. a. Das CRH – Gen. Bei positiven Herausforderungen wird zusätzlich das Nervenwachstum aktiviert. Bei ungesundem Stress aktivieren Gen – Prozesse den Untergang von Nervenzellen.

Zwischenmenschliche Zuwendung und soziale Unterstützung aktivieren biologische Synthesen, die uns Vitalität verspüren lassen.

Menschen die an Schmerzen leiden, reagieren auf soziale Zuwendung mit einer massiven Produktion von beta – Endorphin, einem wichtigen endogenen Opioid, und dadurch mit Schmerzreduzierung.

Auch Oxytozin wird durch Zuwendung stimuliert. Es dämpft die biologische Stressreaktion, senkt den Blutdruck und erhöht die Bereitschaft, sich empathisch und kooperativ zu verhalten.

Der bekannsteste „Glücks – Bote“ ist das Dopamin. Jede Freischaltung von Dopamin löst Motivation aus.

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Selbstentfremdet ?

Alles Fremde erscheint uns erst einmal negativ, dabei müsste es doch in erster Linie neutral erscheinen. Fremdes enthält einen irrationalen Beigeschmack. Jede unbekannte Geisteshaltung erscheint uns absurd oder negativ. Wenn wir aber immer wieder nur die gleichen Wege gehen, können wir auch nur die gleichen Erfahrungen machen. Neue Pfade, – neue Möglichkeiten.
Kultur ist nichts anderes, als Unwissenheit, weil sie sich permanent entwickelt.

Eine Selbstentfremdung kann nur durch Veränderungen im Bewusstsein behoben werden. Um neue Erfahrungen aufzuschließen, müssen wir dort ansetzen, wo wir selbst noch nie in uns waren.

Wir wehren uns gegen persönliche Transformationen, weil sie uns fremd erscheinen. Wir trauen uns nicht an unseren eigenen Kern heran.
Der Druck von außen, sich nicht mit Fremden zu beschäftigen, lässt uns sogar unsere Individualität als „krank“ darstellen oder einfach „unseriös“ wirken. Selbstfindung grenzt uns von der trägen Masse ab, weil sie zu eigenen Formen der Selbstständigkeit und dem Selbst – Bewusstsein führen.

Auch die gehemmten Instinkte führen zu oberflächlichem Gewohnheitsverhalten.
Instinktiv würden wir neue Wege suchen und beschreiten.
Diese existenten Kontra – Aspekte (wie Gewohnheiten), wirken stetig gegen die Entwicklung des Individuums.

Bewusstsein findet in gefächerten mehrdimensionalen Formen statt, spiralenförmiges Zwirbeln inklusive; – ihre Möglichkeiten lassen sich nur erahnen.
Bloßes Beobachten kann zur Entdeckung neuer Aspekte führen.

Erkennen und kennen lernen der eigenen Fähigkeiten führt nicht nur zu Selbstfindung und Stärkung, sondern dient auch als Schutz und Selbstverteidigung. Schutz entsteht allein durch das bewusste Sein der eigenen Kräfte.
Die eigene Körperkraft einschätzen zu können, ist die beste Verteidigung bei leiblichen Angriffen.
Wir prallen nur gegen Dinge, die wir nicht rechtzeitig einschätzen können.

Ein unendliches Spektrum individuellen Wissens wartet darauf von uns gelernt zu werden; – wir müssen nur aus unserer Reaktionsstarre erwachen.
Wir sind alle Zauberer auf der Entdeckungsreise irdischer Dimensionen.
Wir sind All – Es!

Dankbarkeit

Dankbarkeit schwächt negative Gefühle. Das Prinzip dahinter nennt sich „reziproke Hemmung“. Zwei miteinander unvereinbare Zustände, wie z. B. Entspannung und Anspannung können nicht zu 100 % gleichzeitig auftreten.

Gefühle der Dankbarkeit schwächen negative Gedanken und Emotionen durch ihre entspannte Wirkung.

Tiefe Dankbarkeit ist ein sehr kraftvolles, positives Gefühl, das Leere ausfüllt und Negatives vertreibt.

Die positive Entwicklung wird weniger durch die Stärke der Dankbarkeit, als durch Häufigkeit beeinflusst.

Laut der amerikanischen Psychologin Prof. Barbara Fredrickson gehört Dankbarkeit zu den 10 wichtigsten positiven Basis-Emotionen.

Positive Eindrücke versetzen in die Lage mehr Reize wahrzunehmen und die persönliche Sicht zu erweitern, was zu geistiger Flexibilität, Kreativität und Selbst – Bewusstsein führt.
Wofür bist Du heute dankbar?

Brainstorming für eine Person

Du brauchst einen Ansprechpartner für einer Idee oder ein Problem?
Diese Anleitung hilft Dir, mit Dir selber tiefer ins Gespräch zu gehen:

Bereite kleine Karten vor. Auf jedes dieser Kärtchen schreibst Du nur einen Stichpunkt zum Thema auf. Wenn Dir keine Worte mehr einfallen, mischst Du die beschrifteten Karten.
Dann ziehst Du jeweils zwei Karten heraus und notierst auf einem großen Blatt Papier möglichst spontan, welche Verbindung Dir zwischen den beiden Stichpunkten einfallen.
Egal wie absurd Dir die Konstellation vorkommt, die gerade vor Dir liegt, – Du darfst nichts zensieren oder austauschen und sollst alles aufschreiben, was Dir in den Sinn kommt. Halte nichts zurück, was Dir dazu einfällt.

Du wirst neue Ansätze und Anregungen finden, ohne jemanden um Rat gebeten zu haben 😉

Glücksbild malen

Dieser Workshop führt Dich an Deine eigene Freude heran!
Jeder hat Lieblingsfarben, die wie Stimmungsaufheller wirken.
Wir gehen gemeinsam auf die Suche nach Deinen Glücksfarben mit denen Du ein Strukturbild malst,
das Dich auch zu Hause glücklicher macht!
Nimm Dein Glück in die Hand! In der Workshop Gebühr enthalten ist das Material
Zeitrahmen: 4 – 5 Stunden

Sommer – Sonderaktion

Kosten pro Person 55,- €

Teilnehmerzahl begrenzt!

Sonntag, 4. September 14:00 – 19:00

 

Selbstliebe

Selbstliebe

Do it yourself kann jeder!


Kreativität ist für mich eine Form der persönlichen Urkraft, die niemandem genommen werden kann. Es ist sozusagen Dein persönlicher Schatz.

Selbst wenn hundert Menschen aus dem gleichen Material und mit dem gleichen Werkzeug in Handarbeit etwas herstellen, bekommt jedes Stück eine individuelle Note.

Jeder Mensch bringt Fähigkeiten mit, um die Kreativität, die er oft Facettenreich in sich trägt, ausleben zu können.

Das experimentieren mit ureigenen Möglichkeiten führte stets zu Erfindungen, ohne die kein Fortschritt möglich ist.
Vielleicht schlummert auch in Dir noch ein Auftrag, der bisher keine Möglichkeit bekam, um sich zu entfalten.


Ich kann nicht gut real malen, aber ich habe ein „malendes Herz“.

Farben stimmen mich fröhlich.
Auf der Suche nach Möglichkeiten, um „aus dem Bauch heraus“ zu malen, suchte ich mir zuerst die Farben heraus, die mit meinen Stimmungen konform gingen. Erst beim malen selber entstanden dann die Strukturen, die aus mir heraus fließen wollten.
Malen kann wirklich jeder – man muss sein Medium und die persönliche Art finden, dann ergeben sich die Bilder von alleine.

Die Suche nach Weiterentwicklung drängt zu Experimenten, weckt weitere schlummernde Talente. 

Davon abgesehen, dass selbst hergestellte Kleider einen wahren Individualisten ausmachen, – Handarbeiten wirken auf mich sehr entspannend.

Heinrich Heine sagte: „Wenn die Hände beschäftigt sind, wird der Geist frei!“
Ich habe immer einen Block oder ein kleines Notizbuch in meiner Nähe, wenn ich stricke oder häkle oder Schmuck herstelle, damit ich meine neuen Ideen jederzeit notieren kann.


Je mehr man sich auf die Suche nach ureigenen Möglichkeiten begibt, desto mehr eröffnen sich noch verschlossene Kanäle persönlicher Schaffenskraft.

Kreativität ist ein Stück Lebenskraft, kann zur Entspannung und Balance beitragen, verhilft zu Erfolgserlebnissen und fordert neue Ideen heraus. Sie stärkt die Individualität, fördert das Selbst – Bewusstsein, wird zu einem Bindeglied zwischen Innen und Außen.

Do it yourself kann jeder! DO IT!

Lasse Deine Seele ein Bild mit den Farben Deiner Stimmung malen! Ich möchte es gerne sehen 🙂