Krimi (Vor-) Leseprobe

🙂

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Im Gespräch mit Regisseur Thomas Sonnenschein

Was liegt näher für eine angehende Kreativ – Prinzessin, als den örtlichen Prinzen der 700 Jahr Feier zu besuchen. Aus dem von mir als „Small – Talk“ angedachten Treffen mit Thomas Sonnenschein, in dem im Vogtshof untergebrachten Jugendraum, wurde ein zwei Stunden langes Gespräch, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke; – auch für den fürstlichen Kaffee 😀

Spätestens seit dem Kinofilm Hagenberg verbeugen sich selbst Kulturgrößen vor dem Regisseur Thomas Sonnenschein.

Die herausragende Leistung, diesen Film zu vollenden, gebührt sicher nicht ihm alleine; – das hebt er selber in seiner Bescheidenheit immer wieder hervor.

Aber das Projekt wäre ohne ihn niemals ein Kinofilm in dieser Größenordnung geworden.

Thomas schrieb ungefähr ein Jahr lang an dem Drehbuch, das über 100 Seiten umfasst. 40 Seiten davon wurden als Dialoge von Andreas Ellert in Mundart übersetzt. 27 Seiten Sprechertexte vertonte „KW“ Karl – Wilhelm Breidenstein.

„KW hatte keinen einfachen Job,“ erklärte mir Thomas. „Die Zusammenhänge mancher geschichtlicher Ereignisse lassen sich nur erahnen und die Hinweise durften dann auch nicht zu offensichtlich sein. An anderen Stellen war es wichtig, die Sorgen und Dramatik einer Situation zu untermauern: zum Beispiel als es um das zerbombte Haus in der Färberstraße ging, wo eine komplette Familie ausgelöscht wurde. Wir haben in Bezug auf den mitlerweile dort angelegten Spielplatz gezielt den Satz einfließen lassen, dass die verstorbenen Kinder von damals vielleicht heute dem Nachwuchs beim spielen zuschauen. Es lag uns allen am Herzen, nicht nur die Vergangenheit lebendig werden zu lassen, sondern den Originalschauplätzen dieses Leben wieder einzuhauchen. Ich bin stolz darauf, dass wir es geschafft haben, eine geschichtliche Dokumentation mit Unterhaltung zu kombinieren.“

Thomas Sonnenschein spürte schon als Kind die Leidenschaft zum schreiben und filmen. Er experimentierte mit einer Super 8 Kamera, organisierte Theaterspiele mit den Nachbarskindern und schrieb sogar Gedichte.

Ohne das „Know – How“ durch eine Ausbildung untermauert zu haben, eignete er sich immer mehr Wissen und Fähigkeiten an und verwirklichte viele Projekte.

Angebotene Video – und Filme AGs in Schulen brachten Kinofilme hervor:

Hier ein Trailer zum Fantasy – Film „Quest of Return“; – ein Schülerprojekt vom evangelischen Gymnasium in Bad Marienberg, das 2009 im Kino zu sehen war:

Der Trailer zum Schüler – Remake Twilight; – Zwielicht im Westerwald aus dem Jahr 2010; – ebenfalls realisiert mit Schülern des evangelischen Gymnasiums in Bad Marienberg:

Der Schülerfilm „Die Mittelschorle“, – ein Projekt der Graf-Heinrich-Realschule, beschäftigte sich mit der Entwicklung des Schulwesens in Hachenburg und gilt als Vorgängerkonzept zum Kinofilm Hagenberg. Dieses Filmprojekt ließ Beate Macht auf Thomas Sonnenschein aufmerksam werden, weil ihr das Konzept gefiel, Information und Unterhaltung gleichwertig zu integrieren. Für diesen Film erhielt Thomas Sonnenschein 2008 den Landespreis für Medienpädagogik.

Adolf Haas wird in „Die Mittelschorle“ übrigens vom gleichen Darsteller gespielt, wie in dem Film Hagenberg. 

Der Filmemacher übernahm bei der Herstellung seiner Präsentationen Aufgaben vom Cutter bis zur Aufnahmeleitung; – wie auch bei Ilse Klings Techno – Rap „Is was“.

Neben etlichen Werbe – Clips, die von Modeproduktionen über Hotelanlagen bis hin zu Fahrrädern reichen, sprachen Thomas Sonnenschein aber immer auch ernste Themen an. Schon 1992 produzierte er einen 70 Minuten langen Film über schizophrene Krankheitsbilder, der ihm sogar die Nominierung für den Europäischen Kometen einbrachte („Alone“). Und er begleitete drei Jahre lang quer durch die Republik Krebspatienten, die sich mit alternativen Heilmethoden behandeln ließen.

Aber nicht nur hinter der Kamera sammelte der vielseitig begabte Sonnenschein Erfahrung: 1994 übernahm er mehrere Komparsenrollen bei den Bad Segebergern Karl May Festspielen und bastelte mit handwerklichem Geschick Requisiten.

Bei der Westerwälder Zeitung arbeitete er als freier Journalist in der Lokalredaktion in Hachenburg.

Wer von dem umfangreichen Talent des Thomas Sonnenschein für die nächste Werbekampagne profitieren möchte, kann sich gerne an ihn wenden:

Thomas.Sonnenschein@rz-online.de

Seit der Hachenburger Kirmes ist der Film „Hagenberg“ auf DVD erhältlich: im Hui Wäller Stübchen in der Herrenstraße, sowie in den Buchhandlungen Schmidt und Hähnel in der Fußgängerzone, in der Tourist-Info im Haus Perlengasse oder im Jugendraum im Vogtshof Donnerstags, Freitags und Samstags jeweils von 18 bis 22 Uhr bei Thomas Sonnenschein direkt.


Der Link zur Hagenberg – Page => http://hagenberg-film.de