DAS ABC Modell

Das ABC Modell kann Wege aufzeigen, um die eigene Resilienz zu stärken.
Es hat seinen Ursprung in der Verhaltenstherapie und wurde von dem Psychologen Albert Ellis entwickelt.
Durch dieses Modell können wir uns selbst besser kennenlernen und die Selbstreflexion fördern. Das stärkt die Widerstandskraft.
Ausgehend vom ABC Modell gibt es verschiedene Übungen und Methoden.

Unsere Gefühle und unser Verhalten entsteht nicht durch kritische Situationen. Es liegt an unserer Interpretation, wie wir fühlen, denken und handeln.
Aber gerade in kritischen Situationen lernen wir unsere Gedanken und Emotionen kennen.

Das A steht für Adversity = Herausforderungen, Widrigkeiten, Konflikte
Das B bedeutet Beliefs = Glauben, Bewertungen, Überzeugungen
Das C steht für Consequences = Gefühle und Verhalten als Konsequenz

Widrigkeiten (A) erfordern Reaktionen und lösen negative Gefühle aus (C ). Wirksam werden diese Situationen aber nur durch die Bewertung (B).

Es hilft, Überzeugungen und Gefühle bewusst zu machen, weil sie Intensität und Qualität der Gefühle und des Verhaltens beeinflussen.

Das ABC Modell kann im Alltag hilfreich sein, um Denkfehler und Konflikte zu vermeiden.

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Glücksquelle Mitmensch

(nach Joachim Bauer, Freiburg Breisgau)

Die Basis aller biologischen Prozesse bildet die Aktivität der Gene.
Gene werden zahlreiche Stimuli reguliert.
Hierzu gehören Ernährung, Bewegung, Umwelt und Beziehungen.
Alle sozialen Erfahrungen werden vom limbischen System in biologische Prozesse übersetzt, so wird Psychologie zu Biologie.

Stress – Fakttoren aktivieren u. a. Das CRH – Gen. Bei positiven Herausforderungen wird zusätzlich das Nervenwachstum aktiviert. Bei ungesundem Stress aktivieren Gen – Prozesse den Untergang von Nervenzellen.

Zwischenmenschliche Zuwendung und soziale Unterstützung aktivieren biologische Synthesen, die uns Vitalität verspüren lassen.

Menschen die an Schmerzen leiden, reagieren auf soziale Zuwendung mit einer massiven Produktion von beta – Endorphin, einem wichtigen endogenen Opioid, und dadurch mit Schmerzreduzierung.

Auch Oxytozin wird durch Zuwendung stimuliert. Es dämpft die biologische Stressreaktion, senkt den Blutdruck und erhöht die Bereitschaft, sich empathisch und kooperativ zu verhalten.

Der bekannsteste „Glücks – Bote“ ist das Dopamin. Jede Freischaltung von Dopamin löst Motivation aus.

Selbstentfremdet ?

Alles Fremde erscheint uns erst einmal negativ, dabei müsste es doch in erster Linie neutral erscheinen. Fremdes enthält einen irrationalen Beigeschmack. Jede unbekannte Geisteshaltung erscheint uns absurd oder negativ. Wenn wir aber immer wieder nur die gleichen Wege gehen, können wir auch nur die gleichen Erfahrungen machen. Neue Pfade, – neue Möglichkeiten.
Kultur ist nichts anderes, als Unwissenheit, weil sie sich permanent entwickelt.

Eine Selbstentfremdung kann nur durch Veränderungen im Bewusstsein behoben werden. Um neue Erfahrungen aufzuschließen, müssen wir dort ansetzen, wo wir selbst noch nie in uns waren.

Wir wehren uns gegen persönliche Transformationen, weil sie uns fremd erscheinen. Wir trauen uns nicht an unseren eigenen Kern heran.
Der Druck von außen, sich nicht mit Fremden zu beschäftigen, lässt uns sogar unsere Individualität als „krank“ darstellen oder einfach „unseriös“ wirken. Selbstfindung grenzt uns von der trägen Masse ab, weil sie zu eigenen Formen der Selbstständigkeit und dem Selbst – Bewusstsein führen.

Auch die gehemmten Instinkte führen zu oberflächlichem Gewohnheitsverhalten.
Instinktiv würden wir neue Wege suchen und beschreiten.
Diese existenten Kontra – Aspekte (wie Gewohnheiten), wirken stetig gegen die Entwicklung des Individuums.

Bewusstsein findet in gefächerten mehrdimensionalen Formen statt, spiralenförmiges Zwirbeln inklusive; – ihre Möglichkeiten lassen sich nur erahnen.
Bloßes Beobachten kann zur Entdeckung neuer Aspekte führen.

Erkennen und kennen lernen der eigenen Fähigkeiten führt nicht nur zu Selbstfindung und Stärkung, sondern dient auch als Schutz und Selbstverteidigung. Schutz entsteht allein durch das bewusste Sein der eigenen Kräfte.
Die eigene Körperkraft einschätzen zu können, ist die beste Verteidigung bei leiblichen Angriffen.
Wir prallen nur gegen Dinge, die wir nicht rechtzeitig einschätzen können.

Ein unendliches Spektrum individuellen Wissens wartet darauf von uns gelernt zu werden; – wir müssen nur aus unserer Reaktionsstarre erwachen.
Wir sind alle Zauberer auf der Entdeckungsreise irdischer Dimensionen.
Wir sind All – Es!

Wahrnehmungsübungen in der Natur

Urtümliche Landschaften sensibilisieren unsere Sinneswahrnehmungen und verbinden uns dadurch mit unseren inneren persönlichen Bedürfnissen und Eindrücken.

Meine ODS Workshops bieten Selbst – Bewusstseinstraining.

Der Wind verbindet unsere Hautempfindungen und die Luft unseren Atem mit der Außenwelt.

Wir nehmen Gerüche in der Natur anders wahr, weil wir tiefer und reiner durchatmen.

In einem Wald klingen Geräusche anders, als Töne aus dem Straßen – Alltag.

Das Sehen verbindet uns mit der Außenwelt; – vom gleichen Standpunkt aus sind unterschiedliche Perspektiven möglich.

Es fällt leichter Mikrokosmos und Makrokosmos wahrzunehmen und Details zu betrachten.

Spontane Erinnerungen und Assoziationen zu persönlichen Erlebnissen können sich bemerkbar machen.

Die Bewegung nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Alles im Leben ist ständig in Bewegung. Äußere Reize bringen innere Energien zum fließen oder zum stocken.

Alle Bewegungen können langsam oder schnell, laut oder leise durchgeführt werden.

Aus den Bewegungsabläufen – und arten können Spontanrituale hervorgehen.

Man kann sich auf vielfältige Art weiterbewegen:

große Schritte, kleine Schritte („Gänsemarsch“, Ferse an Zehe), schnell, langsam, rhythmisch, hüpfend, tänzelnd, humpelnd, stapfend, wippend, auf den Zehenspitzen, auf der Ferse, mit abrollendem Fuß, Füße hoch und Knie anwinkeln, rückwärts gehen etc.

Genauso vielfältig können wir hören, sehen, kommunizieren oder kreativ werden, schmecken, fühlen oder lieben.

Dankbarkeit

Dankbarkeit schwächt negative Gefühle. Das Prinzip dahinter nennt sich „reziproke Hemmung“. Zwei miteinander unvereinbare Zustände, wie z. B. Entspannung und Anspannung können nicht zu 100 % gleichzeitig auftreten.
Gefühle der Dankbarkeit schwächen negative Gedanken und Emotionen durch ihre entspannte Wirkung.
Tiefe Dankbarkeit ist ein sehr kraftvolles, positives Gefühl, das Leere ausfüllt und Negatives vertreibt.
Die positive Entwicklung wird weniger durch die Stärke der Dankbarkeit, als durch Häufigkeit beeinflusst.
Laut der amerikanischen Psychologin Prof. Barbara Fredrickson gehört Dankbarkeit zu den 10 wichtigsten positiven Basis-Emotionen.
Positive Eindrücke versetzen in die Lage mehr Reize wahrzunehmen und die persönliche Sicht zu erweitern, was zu geistiger Flexibilität, Kreativität und Selbst – Bewusstsein führt.
Wofür bist Du heute dankbar?

Brainstorming für eine Person

Du brauchst einen Ansprechpartner für einer Idee oder ein Problem?
Diese Anleitung hilft Dir, mit Dir selber tiefer ins Gespräch zu gehen:

Bereite kleine Karten vor. Auf jedes dieser Kärtchen schreibst Du nur einen Stichpunkt zum Thema auf. Wenn Dir keine Worte mehr einfallen, mischst Du die beschrifteten Karten.
Dann ziehst Du jeweils zwei Karten heraus und notierst auf einem großen Blatt Papier möglichst spontan, welche Verbindung Dir zwischen den beiden Stichpunkten einfallen.
Egal wie absurd Dir die Konstellation vorkommt, die gerade vor Dir liegt, – Du darfst nichts zensieren oder austauschen und sollst alles aufschreiben, was Dir in den Sinn kommt. Halte nichts zurück, was Dir dazu einfällt.

Du wirst neue Ansätze und Anregungen finden, ohne jemanden um Rat gebeten zu haben 😉

Glücksbild malen

Dieser Workshop führt Dich an Deine eigene Freude heran!
Jeder hat Lieblingsfarben, die wie Stimmungsaufheller wirken.
Wir gehen gemeinsam auf die Suche nach Deinen Glücksfarben mit denen Du ein Strukturbild malst,
das Dich auch zu Hause glücklicher macht!
Nimm Dein Glück in die Hand! In der Workshop Gebühr enthalten ist das Material
Zeitrahmen: 4 – 5 Stunden

Sommer – Sonderaktion

Kosten pro Person 55,- €

Teilnehmerzahl begrenzt!

Sonntag, 4. September 14:00 – 19:00

 

Selbstliebe

Selbstliebe

Ich kann kein Pferd stemmen

Meine Romanfigur „Jahme“ ist Vegetarierin, Nichtraucherin und lebt im Wald.

Bevor ich den Roman veröffentlicht habe, sagte ich zu meiner Mutter: „Ich bin mir unsicher, ob ich das Buch wirklich drucken lassen soll, ich kann nicht mehr hinter allem stehen, das ich geschrieben habe.“

Darauf erwiderte mein Mütterlein: „Du brauchst auch niemanden umzubringen, um einen Krimi zu schreiben!“

Im Laufe der Jahre wurde ich aber oft von meinen Lesern gefragt, warum ich weder Nichtraucherin, noch Vegetarierin bin und wo ich denn im Wald gelebt habe …

Ich mag diese Kisten nicht, in denen man 100 % geben muss, um dazu zu gehören; – wo es „Hopp oder Top“ heißt, weil alles andere als Doppelmoral ausgelegt und angefeindet wird.

Auch darf ich meine eigene Meinung und Einstellung ändern, wann immer mein Sinn sich in eine andere Richtung neigen möchte.

Niemand hat von Astrid Lindgren erwartet, dass sie ein Pferd stemmen kann …

Malen nach Farben

Jeder kann malen!


Aus der Workshopreihe „Intuitives Malen“ stelle ich heute den 
Workshop
„Kunterbuntes Seelenmalen mit malen nach Farben“ vor

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, „aus dem Bauch heraus“ zu malen.
Nach dem Erspüren der aktuellen Stimmung und den damit korrespondierenden Farben entstehen aus Strukturen, Ovoiden oder Mandalas ganz persönliche Seelenbilder.
Ein fröhlich – bunter Workshop für Menschen von 0 bis 99 Jahren
Informationen über die Analogien der Farben und ein kleiner Persönlichkeits – Farbtest nach Lüscher leiten die entspannte Malerei ein und lassen Dich wundern, was Du Dir selber durch Farben mitteilen kannst.
In der Workshop Gebühr enthalten ist ein Keilrahmen, Karton, Papier und unterschiedliches Farbmaterial (Aquarell, Wachskreide, Acrylfarben, Plaka, Stifte usw.)
Zeitrahmen: 4 – 5 Stunden

Meine Seminare und Synästhesie

Unter Synästhesie versteht man die gleichzeitige Wahrnehmung in verschiedenen Rezeptionsmechanismen.
Synästhesie wird als normale menschliche Wahrnehmungsfähigkeit angesehen, welche durch Übungen gefördert werden kann.

»Aus der Lehre der Doppelempfindungen (Synopsie) ist bekannt, dass u.a. manche Menschen Farben empfinden, wenn sie Töne hören. Die Nebeneinanderstellung von Farben und Tönen hier in diesen Ausführungen steht in keiner Beziehung zur Synopsie, zu den rein subjektiven, d.h. nicht natürlichen Doppelempfindungen. Es sind vielmehr Farbkräfte und Bewegungskräfte, die Seh- und Hörweisen hervorrufen, welche verwandten Charakter zeigen.«
Zitat Grunow, 1936

Als Grundlage für die künstlerische und praktische Arbeit in den Werkstätten des Bauhauses wurde in der Weimarer Zeit eine Harmonisierungslehre angeboten, welche sich besonders der Sensibilisierung der Sinne durch Klang und Farbe widmete. Dieser Unterricht wurde als synästhetische Lehre bezeichnet, da es sich um imaginatives Training handelt.

Neben der Verbindung von Farbe und Musik werden auch Bewegungen eingebracht.
In der Anthroposophie nach Rudolf Steiner spielt die Bewegungskunst „Eurythmie“ eine wichtige Rolle. Diese Eurythmie lässt sich mit synästhetischen Wahrnehmungsweisen vergleichen, da es darum geht, sinnlich – analog und sensibel zu erleben. Das einfühlende Erleben von Sprachlauten mit Farben und dazugehörigen Bewegungsformen wird geübt.
Steiner verband auch den Jahreskreis mit Farbverläufen.

Der russische Künstler W. Kandinsky veröffentlichte 1912 sein Buch „Über das Geistige in der Kunst“, in welchem er u.a. die einzelnen Farben mit verschiedenen Musikinstrumenten vergleicht. So passt für ihn die gelbe Farbe zum spitzen Ton der Trompete. „Bei Erhöhung klingt Gelb wie eine immer lauter geblasene Trompete (scharf) oder wie ein in die Höhe gebrachter Fanfarenton.“

Mit den Grundsätzen der Synästhesie verbinde ich einige meine Seminare.
„Malen mit Engel Ki“ verbindet Malen mit einer Engel – Meditation.
Auch meine „Shaman“ – Seminare kombinieren immer aktiv erlebtes mit kreativer Schaffenskraft.

Ich plane weitere Seminare auf Grundlagen der Synästhesie, wie zum Beispiel das Malen mit Musik oder im Freien; – hier in Hachenburg natürlich in unserem wunderschönen Wald 🙂

Spirale

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