Zentangle® – Meditative Kreativität

Maria Thomas, eine Grafikerin und Kalligrafin, und der ehemalige Zen – Mönch Rick Roberts aus den USA verspürten beim zeichnen meditative Effekte und entwickelten daraus eine Zeichentechnik zur Entspannung und Balance. Angelehnt an die Zen Philosophie nannte sie diese Zentangle®

Ansätze für diese Technik hat wahrscheinlich jeder schon erlebt. Gerade beim telefonieren kritzeln viele unbedacht vor sich hin.
Zentangle vertieft diese Kritzelei, bringt eine ausgewogene Struktur hervor, lässt Bilder wachsen.
Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um die Fokussierung auf fließende Figuren, und dies führt zu innerer Balance und Entspannung.

Beim zeichnen von Zentangles greift man auf ganz einfache Strukturen zurück, die sich innerhalb einer Fläche wiederholen, bis diese ausgefüllt ist.
Striche, Punkte, Wellen, Kreise, Spiralen … die Vielfalt von Zentangle – Mustern ist unendlich.


Beim malen richtet man so immer mehr den Fokus auf die Zeichnung, vergisst die Außenwelt, entspannt und versinkt in der eigenen Stille und weckt die innere Kreativität.

Die Strukturen bilden individuelle, oft sehr komplexe Kunstwerke.

Es sind weder besondere Materialen noch Talent nötig.
Ein Stück Papier, Bleistift, schwarzer Filzstift, ja sogar Kugelschreiber eignen sich für Zentangle.

Heute schon getanglet? 🙂

Mein erster Zentangle Versuch

Mein erster Zentangle Versuch

 

Advertisements

Do it yourself kann jeder!


Kreativität ist für mich eine Form der persönlichen Urkraft, die niemandem genommen werden kann. Es ist sozusagen Dein persönlicher Schatz.

Selbst wenn hundert Menschen aus dem gleichen Material und mit dem gleichen Werkzeug in Handarbeit etwas herstellen, bekommt jedes Stück eine individuelle Note.

Jeder Mensch bringt Fähigkeiten mit, um die Kreativität, die er oft Facettenreich in sich trägt, ausleben zu können.

Das experimentieren mit ureigenen Möglichkeiten führte stets zu Erfindungen, ohne die kein Fortschritt möglich ist.
Vielleicht schlummert auch in Dir noch ein Auftrag, der bisher keine Möglichkeit bekam, um sich zu entfalten.


Ich kann nicht gut real malen, aber ich habe ein „malendes Herz“.

Farben stimmen mich fröhlich.
Auf der Suche nach Möglichkeiten, um „aus dem Bauch heraus“ zu malen, suchte ich mir zuerst die Farben heraus, die mit meinen Stimmungen konform gingen. Erst beim malen selber entstanden dann die Strukturen, die aus mir heraus fließen wollten.
Malen kann wirklich jeder – man muss sein Medium und die persönliche Art finden, dann ergeben sich die Bilder von alleine.

Die Suche nach Weiterentwicklung drängt zu Experimenten, weckt weitere schlummernde Talente. 

Davon abgesehen, dass selbst hergestellte Kleider einen wahren Individualisten ausmachen, – Handarbeiten wirken auf mich sehr entspannend.

Heinrich Heine sagte: „Wenn die Hände beschäftigt sind, wird der Geist frei!“
Ich habe immer einen Block oder ein kleines Notizbuch in meiner Nähe, wenn ich stricke oder häkle oder Schmuck herstelle, damit ich meine neuen Ideen jederzeit notieren kann.


Je mehr man sich auf die Suche nach ureigenen Möglichkeiten begibt, desto mehr eröffnen sich noch verschlossene Kanäle persönlicher Schaffenskraft.

Kreativität ist ein Stück Lebenskraft, kann zur Entspannung und Balance beitragen, verhilft zu Erfolgserlebnissen und fordert neue Ideen heraus. Sie stärkt die Individualität, fördert das Selbst – Bewusstsein, wird zu einem Bindeglied zwischen Innen und Außen.

Do it yourself kann jeder! DO IT!

Lasse Deine Seele ein Bild mit den Farben Deiner Stimmung malen! Ich möchte es gerne sehen 🙂