Ausbildung abgeschlossen

In den vergangenen Tagen hatte ich eine Diskussion mit der Leiterin einer Schule für Psychotherapeuten nach dem Heilpraktiker Gesetz.
Eine Ihrer Schülerinnen, die keine (!) Prüfung vor dem Gesundheitsamt bestanden, – also die Ausbildung zum Psychotherapeuten nicht abgeschlossen hatte, weil hierfür die bestandene öffentliche Prüfung notwendig ist, schreibt auf Ihrer Homepage:
Darunter kann man als Beweis das Zertifikat der Schule sehen.
So ein Seminar ersetzt natürlich kein ordentliches Studium, – davon abgesehen bescheinigt es nicht den Abschluss der Ausbildung als Psychotherapeut nach HPG; – denn diesen Abschluss kann man ausschließlich durch die bestandene Prüfung beim Gesundheitsamt erreichen.
Die Schulleiterin besteht jedoch auch darauf, dass ihre Zöglinge durch sie ausgebildet genug sind, um auf öffentliche Prüfungen verzichten zu können.
Das wäre genauso, als ob Berufsschüler einfach nach der Schulzeit behaupten, die Ausbildung abgeschlossen zu haben, ohne eine Prüfung bei der IHK (o. ä.) abgelegt zu haben; – was für ein Irrsinn!

 

Augen auf bei der Schulwahl – und bei den Therapeuten ! 😉

 

Ich schrieb das zuständige Gesundheitsamt an, wie es dort gesehen wird und erhielt folgende Antwort:

 

„Sehr geehrte Frau Müller,
die Aussage „Meine Ausbildung als Heilpraktikerin in Psychotherapie habe ich abgeschlossen und stehe Ihnen gerne als psychologische Beraterin zur Seite“ in Verbindung mit dem nachfolgend verlinkten „Zeugnis“ und ähnliche „Umschreibungen“ halte ich für irreführend und somit für nicht zulässig.“

Ich habe übrigens die Prüfung ein Mal versucht (Ende der 90er Jahre) und bin durchgefallen; – aber Zertifikate habe ich so viele, dass ich meinen Web Space damit nicht belasten möchte.
Ich habe alle in einer Mappe – die liegt für Kunden aus.
Und die Schulstempel kennt auch jeder … ^_^

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Unbefristeter Vertrag mit meiner Kreativität

Frau Groka veröffentlichte gestern einen Beitrag über die Einladung zu einer Kreativ – Challenge der Homepage www.Schwellentroll.de

Die Start – Aufgabe besteht darin, einen Vertrag mit seiner Kreativität abzuschließen.

Mein erster Gedanke war: „Hä? geht’s noch? Einen Vertrag mit meiner Krea abschließen?“ – Ich bin dankbar für jede vertragliche Bindung, die ich mir sparen kann (Versicherungen … *speih* )
Aber dann überkam es mich anders ….

Heute, am 7.7.2015, schließe ich einen unbefristeten Vertrag mit meiner Kreativität ab:

  • Ich stehe meiner Krea Tag und Nacht zur Verfügung

  • Die Freizeit beschränkt sich bei beiden Vertragspartnern auf Tiefschlafphasen, Körperaufbaupausen und der Nahrungssuche, inklusive Zubereitungs – und Mahlzeit

  • Die Krea mindert meine Sehnsüchte und füllt mein Herz

  • Eine Minimierung alltäglicher Bedürfnisse und Erwartungen geschieht im gegenseitigen Einvernehmen

  • Die Krea kann ihren Anspruch an die Zeit selbst gestalten; – Tempo, Intensität und Spiritualität eingeschlossen

  • Die malende Krea darf sich exzessivem Farbenrausch hingeben und an Pinseln knabbern

  • Die Krea der schreibenden Zunft darf sich flachem Stil und aalglatten bis knallharten Ausdrucksformen bedienen. Sie darf hedonistisch, avantgardistisch, dadaistisch oder humoristisch wirken; – mystisch und kriminalistisch sowieso.

  • Die handwerkliche Krea darf sich wie gewohnt in den Pausen der anderen Kreas regen; – sträkeln inbegriffen

  • Die Krea wird mit Musik und Filmen nach Laune belohnt

  • Keiner der Vertragspartner muss ein Pferd stemmen!

Unterzeichnet: Srammy + Krea – beide schwimmend im gleichen Fluß