I Ging in der Heilkunst

In der traditionellen chinesischen Medizin (häufig durch TCM abgekürzt) wird das I Ging aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet:

  1. wissenschaftlich – philosophisch
  2. als Alltagsratgeber und Orakel

So wie ZEN nur durch Meditation wirkt, funktioniert auch I Ging nur durch Einsetzen der Weisheiten in den Alltag.

Das Wort I Ging (gespr.: Ji Ching) setzt sich aus den chinesischen Zeichen für Sonne, Mond und Wandel zusammen.

Die Befragung des I Ging ergibt ein symbolisches Bild des derzeitgen Wandlungsmusters der ausführenden Person.

Nach diesem Muster lässt sich der Ablauf des Geschehens erahnen.

Die Praxis der chinesischen Medzin beruft sich auf solche Wandlungsmuster im menschlichen Organismus.

Die Wandlungsmuster sind komplexe Kombinationen dieser Umwandlungsvorgänge.

Weiterhin geht die chinesische Philosophie davon aus, dass die Lebensenergie (ch´i) des Individuums sich nicht vom ch´i des Makrokosmos unterscheidet.

Yin und Yang werden als die beiden Urkräfte der Natur bezeichnet.

Im I Ging wird Yin durch eine gebrochene, offene Linie dargestellt und Yang als eine geschlossene.

Nach dem NEI CHING (gespr.: Nei Jing), der „Bibel“ der chinesischen Medizin gibt es acht verschiedene Diagnosearten, 28 klassische Pulstypen und ein sogenanntes 6-Stadien-Modell.

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